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Web 2.0 ElementeDer vielfach überstrapazierte Begriff Web 2.0 hat sich mittlerweile etabliert für die kollaborativen und interaktiven Elemente des Internets im Rahmen derer die Benutzer viel stärker als Autoren eingebunden werden und insofern die zentrale Contentpflege (typisch für ein Content Management System) stark aufgelöst wird. Jeder Benutzer wird zum Autor, so dass mit Hilfe von Web 2.0-Elementen tatsächlich Wissen einer Organisation oder Gruppe zusammengetragen und zentral zur Verfügung gestellt werden kann - und dies in Echtzeit. Insofern ergeben sich ganz neue Ansätze für das Wissensmanagement, die zumeist durch ihre Einfachheit überzeugen. An die Stelle von komplexen Prozessen und Algorithmen tritt menschliche Intelligenz, die in der (für die Anwendung) relevanten Gesamtheit einbezogen wird. Ein Musterbeispiel einer solchen Applikation ist ein Wiki. Dieses erlaubt allen Benutzern, Inhalte zusammen zu tragen, zu verändern und Strukturen zu definieren. Einzige Qualitätssicherung ist dabei der Mensch: Bewusst oder unbewusst eingebrachte Falschinformationen können zurückgenommen werden, grundsätzlich besteht Zugriff auf alle alten Versionen eines Datensatzes und Versionen können einfach miteinander verglichen werden. Bekannt ist dieses Prinzip vor allem durch Wikipedia geworden. Der Dienst Twitter (engl. zwitschern) hat in letzter Zeit für besonderes Aufsehen gesorgt: In diesem sozialen Netzwerk können Benutzer kurze Textnachrichten mit bis zu 140 Zeichen hinterlegen. Diese Nachrichten sind (i.d.R.) öffentlich und können über eine Volltextsuche von allen Benutzer gefunden werden. Fast noch wichtiger ist, dass ein Benutzer beliebig vielen anderen Benutzern "folgen" kann: Konkret bedeutet dies, dass der Benutzer auf seiner Startseite chronologisch alle Nachrichten derjenigen Benutzer sieht, denen er folgt. Insofern kann sich ein Benutzer also eine Nachrichtenseite konfigurieren, wobei vielfältige Nachrichtenquellen zur Verfügung stehen, angefangen vom Pop-Star über Bekannte und Freunde bis zu spezialiserten Themen. Es gibt diverse weitere Web 2.0-Elemente, die sich in der Praxis etabliert haben, darunter soziale Netzwerke wie XING und Facebook, Weblogs (quasi Tagebücher im Internet mit der Möglichkeit der Kommentierung) und Socical-Bookmarks (öffentliche Lesezeichen mit Kommentaren und einer Verschlagwortung). Eine wichtige Beobachtung aus der Praxis ist, dass viele dieser Elemente auch im Intranet und Extranet eingesetzt werden können, dasss kollaborative und interaktive Elemente also auch dort zum Vorteil eingesetzt werden können. Intrexx bietet eine Reihe fertiger Vorlagen (z. B. für eine Wiki oder ein Weblog) um dies bestmöglich zu unterstützen. Durch den Einsatz einer Standardsoftware bleiben Sie automatisch am Puls der Zeit und können von neuen Entwicklungen profitieren, egal ob diese heute Web 2.0 heißen oder morgen (möglicherweise) semantisches Web. |
Mit der Standardsoftware Intrexx haben Sie Zugriff auf vielfältige Web 2.0-Elemente und können diese auch im Intranet und Extranet gewinnbringend einsetzen. InformationsmaterialKontaktDr. Gero PresserTel.: 0231 / 533 831 0 gero.presser@quinscape.de
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